Bayerische Bierkönigin 2016

Sabine Ullrich mit ihren Eltern Anja und Cristof

Am 12. Mai 2016 hat sich in der alten Kongresshalle in München das „Who is Who“ der Bayerischen Brauindustrie getroffen. Begrüßt wurden die Gäste vom neuen Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes, Georg VI. Schneider. Der bisherige Präsident, Friedrich Düll, wurde zum Ehrenpräsident ernannt.

 

Anschließend wurden der  Chiemgau Tourismus e.V., das Brauhaus Faust OHG, die Brauerei Aldersbach und der 91-jährige Bierpapst, Prof. Ludwig Narziß, mit der  „Goldenen BierIdee“ ausgezeichnet.. Die Auszeichnung würdigt besondere Verdienste um die Präsentation der bayerischen Brauwirtschaft. Narziß,  ein in der ganzen Welt bekannter, anerkannter Mentor seines Faches: „Mein Beruf war schon immer ein echtes Hobby. Zu meiner Lehrzeit hatte das Bier allerdings eine Stammwürze von 1,7 %, also fast alkoholfrei“.

 

Dann kam der eigentliche Höhepunkt der Veranstaltung, die Wahl der Bayerischen Bierkönigin. Aus den einhundertzwanzig Bewerberinnen für die Bayerische Bierkönigin hatten es sieben in die letzte Runde geschafft.   Die sieben Finalistinnen wurden zunächst  dem Publikum  mit Image-Videos vorgestellt. Anschließend mussten die sieben Bewerberinnen  bei einer Bierverkostung ihr Wissen unter Beweis stellen und Fragen der Jury beantworten.

 

Die 23-jährige Sabine Ullrich aus Bürgstadt in Unterfranken konnte sich mit fast 48 Prozent klar gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen.  Berücksichtigt wurden dabei die Resultate aus dem dreiwöchigen Online-Voting (Platz 2), die Abstimmung des Publikums und der Jury. Schlagfertig hatte sie die Fragen der Jury beantwortet.  Antwort auf die Frage von Juror Conrad Mayer, wie sie einem Australier (ihr Lieblingsland)  Bayern erklären würde: „We are really funny quite nice people and we love drinking beer.“

 

Sabine  ist Krankenpflegerin in Ausbildung an der Uni-Klinik Würzburg und war mit einem großen Fan-Club angereist.  Mit der Krone auf dem blonden Haar hat sie sich mit einem strahlenden Lächeln und Tränen in den Augen bei der Jury und dem Publikum bedankt, begleitet von minutenlangem Blitzlichtgewitter der anwesenden Fotografen.

 

Mutter Anja und Vater Christof waren ebenfalls sehr gerührt: „Wir sind sprachlos und glücklich. Endlich ist der Druck der letzten Wochen abgefallen. Es ist ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk für unsere Tochter, die heute ja auch Geburtstag hat. „

Ihre Ausbildung will sie nun für ein Jahr unterbrechen, um sich ganz auf die Repräsentationsaufgaben als Bierkönigin zu konzentrieren. Zusätzlich zur Krone darf sie sich über einen Dienstwagen von BMW, ein Smartphone und ein Jahr kostenlosen Strom für die Wohnung freuen.

 

Tränen der Enttäuschung  flossen bei der zweitplatzierten Christina Pollnick aus Münchberg in Oberfranken (17,6 Prozent). Die 25-jährige Grundschullehrerin hatte nach dem Online-Voting geführt.  Pollnick hatte bereits  letztes Jahr teilgenommen und auch damals nicht gewonnen.

 

Glücklich war die drittplatzierte Stefanie Bücheler (15,6 Prozent). Sie lebt in München, stammt aber aus dem schwäbischen Günzburg. Für viele Gäste im Saal war Stefanie haushohe Favoritin. Spaten-Chefin Katrin Schilz: Sie sieht gut aus, ist sehr sympathisch, charmant und kommt einfach gut rüber“.

 

Leider hatte sie beim Online-Voting nicht genug Stimmen bekommen, die Franken waren beim Online-Voting einfach in der Überzahl.

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