Restaurant Harlachinger Jagdgschlössl München

Mediterane Küche mit bayerischem Hintergrund –

Harlaching ist ein Stadtteil im Südosten von München auf der Hochterrasse des rechten
Isarufers. Alt-Harlaching ist ein repräsentatives Villenviertel mit den höchsten Mietpreisen in München.

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich um 1150 als „Hadaleichingen“. Am 1. Oktober 1854 wurde das Gebiet als Stadtteil zu München eingemeindet. In Harlaching gibt es noch sehr viele historische Gebäude, wie zum Beispiel das ehemalige Zollhaus, entstanden 1894, in der Geiselgasteigstrasse 1.

Ebenfalls in der Geiselgasteigstrasse, Nummer 153, steht ein weiteres historisches Gebäude aus dem Jahr 1896, das wohl zur Jagd genutzt wurde. Dieses hatte die Hofbräu München vor 15 Jahren erworben, in einer sechsjährigen Bauphase aufwendig mit viel Liebe zum Detail restauriert und am 7. Juli 2011 feierlich eröffnet. 

Dr. Michael Möller, Direktor der Brauerei, bei der Eröffnung: „Es war wie bei Michael Ende eine unendliche Geschichte, spannend wie ein Roman von Agatha Christie.“ Da das Gebäude denkmalgeschützt ist, mussten viele Auflagen der Behörden erfüllt werden. „Wir haben unsere Doktorarbeit in Sachen Denkmalschutz gemacht, Denkmalschutz bis zum letzten Balken“ so Möller weiter. Herausgekommen ist ein echtes Schmuckstück, wohl auch ein Prestigeobjekt der Brauerei.
In den Gebäuden wurden hochwertigste Materialien verarbeitet. Der historische Altbau widmet sich in den beiden Stuben ganz dem Thema Jagd, Flora und Fauna.

Das Fichtenholz, mit seiner gemütlichen Ausstrahlung, mit Lasertechnik künstlich gealtert, verleiht Sissi's Jagdstüberl eine besondere Atmosphäre. An der Kasettendecke befinden sich Graumalereien, die mit  Hell/-Dunkel-Werten eine Reliefwirkung und räumliche Tiefe erzeugen. Das Tafelparkett des Fussbodens findet man normalerweise nur in Schlössern, die Türfüllungen sind aus schwach geschliertem Goetheglas, was im Mundblasverfahren hergestellt wird. Passend zu Wänden und Fussboden das Kirschholz-Mobilar, wie das ganze Interieur extra angefertigt. Handgeschmiedete Lüster ergänzen die edle Ausstattung.

In der Schloss-Stube wurde ein Kreuzgewölbe eingebaut. Auch hier ist Thema Jagd durch schmiedeeiserne Figuren von heimischen Jagdtieren an den Wänden präsent. Ein Kachelofen aus dem vorletzten Jahrhundert verspricht gemütliche Stunden, er stammt aus dem Fundus der Brauerei. Die ebenfalls handgeschmiedeten Lüster zeigen ganz dezent das HB Emblem.

Die beiden Stuben sind durch eine mobile Wand getrennt, so entsteht bei Bedarf ein grosser Raum mit insgesamt 120 Plätzen. 

Im angegliederten Neubau finden 100 Gäste einen Sitzplatz. Der Clou ist hier die Bierzapfanlage zum Selbstzapfen direkt am Tisch, in der Münchner Gastronomie bisher einzigartig. 300 weitere Plätze warten auf den Gast im Biergarten, die schattenspendenen Bäume sind Hunderte von Jahren alt.

Der Wirt Friedrich Steinberg (Hofbräukeller und Hofbräu Festzelt auf dem Oktoberfest) ist begeistert über sein „Wirtshaus mit Speisemeisterei“. Friedrich Steinberg: „Ein echtes Juwel“.
 

Das Thema Jagd ist auch auf der Speisekarte gegenwärtig, so gibt es Harlachinger Jäger-Jaus'n und Gutsherren-G'reucherts. Mit Bandnudel-Caprese und handgedrehte Parmaschinkenknödel ist Joachim Bauer der Spagat zwischen München und Mailand perfekt gelungen. Für die Liebhaber bodenständiger bayerischer Küche biete die reichhaltige Speisekarte einen ofenfrischen Schweinsbraten, den Spanferkel-Dreier oder ein Weissbiergoulasch vom Wildschwein. Süsse Versuchungen wie Kaiserschmarrn oder Himmlische Topfenknödel runden das Angebot ab.

Eine Besonderheit sind die Steaks vom Lavasteingrill, mit Meersalz, Steakpfeffer, Bergkräuterbutter  und 3 hausgemachten Saucen auf extra angefertigten Steakbrettern serviert.

Unter der Woche gibt es von 11.00 bis 15.00 Uhr einen täglich wechselnden Mittagstisch.

Bei der Eröffnung durften die Gäste bereits die  bayerischen Schmankerl, wie Hirschbraten mit Mini-Semmelknödel, Spanferkel unter der Hopfenkruste, Malzbrot-Kasknödel und Bieramisu nach Speisemeister-Art kosten. Dazu gab es natürlich das süffige Hofbräu Bier. Aber auch der Weinliebhaber findet bei einer guten Auswahl an Weinen das richtige Getränk. Wirte-Napoleon Richard Süßmeier hatte für die neuen Wirte ein ganz besonders Einstandsgeschenk, ein Schild „Wegen Überfüllung geschlossen“. „Hoffentlich braucht Ihr das in Zukunft öfter“ so Süßmeier.

 

Öffnungszeiten: Montag - Freitag:     10:00 - 24:00 Uhr
Samstag, Sonntag & Feiertag:           9:00 - 24:00 Uhr
Frühstück nur am Wochenende          9:00 -14:00 Uhr

Harlachinger Jagdschlössl "Wirtshaus & Speisemeisterei"
Geiselgasteigstrasse 153
81545 München
089 / 3090676-0


www.harlachinger-jagdschloessl.de

 

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