68. Silbertee im Kaisersaal der Residenz

v.li. Elke Rilke-Mai, Georg Eisenreich, Stephen Ibelli, Foto: Ingeborg Hoffmann

Auf Einladung des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs, haben sich am 15. November 700 Damen der Gesellschaft zum 68. Silbertee im Kaisersaal der Residenz München getroffen.  

 

Mit dieser Benefizveranstaltung sammelt der Club Spenden für den deutsch-amerikanischen Studentenaustausch und karitative Organisationen in München. Empfangen wurden die Damen von einer festlichen Tafel mit über 4000 Kanapees, die von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Clubs liebevoll in den frühen Morgenstunden vorbereitet wurden. Dazu auf den Tischen exquisiter Tee in Silberkannen.

 

Seit 1949 werden die Silberkannen regelmäßig auf Hochglanz poliert. Sam E. Woods, der damalige US-Generalkonsul in München, hatte im Jahre 1949 zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung in sein Haus eingeladen und mit den Spenden seiner Gäste Hilfsprojekte für die Münchner Bevölkerung unterstützt. Tee wurde damals aus silbernen Kannen eingeschenkt, das gab der Veranstaltung den Namen Silbertee.

 

Club-Präsidentin Elke Rilke-Mai und Silbertee Charilady Susanne Ahrens begrüßten, die überwiegend weiblichen, Gäste persönlich am Eingang des Kaisersaals.

 

Georg Eisenreich, Staatssekretär Bayerisches Staatsministerium f. Bildung und Kultus, betonte bei seiner Begrüßung, dass  Bayern, Deutschland und die USA in tiefer Freundschaft verbunden seien. Es sei für Bayern 1947 ein „großes Glück“ gewesen 1947 von den Amerikanern befreit worden zu sein.

 

Stephen F. Ibelli, Konsul für Öffentlichkeitsarbeit im amerikanischen Generalkonsulat München, dankte in seiner Rede den Damen des Clubs: „Es sind Organisationen wie der Deutsch-Amerikanische Frauenclub, die uns helfen, die Essenz des Verhältnisses aufrecht zu erhalten, die Beziehungen von Mensch zu Mensch, wir Amerikaner nennen das people-to-people ties.“  

 

Bei der Vorstellung der drei amerikanischen Austauschstudenten
 

Alexandra Challenger (Florida State University),  John Grant Fentum (University of Arizona, Tucson) und Rachel Dodson (University of Alabama)

 

erklärte Ibelli: „Diese jungen Leute leben den transatlantischen Austausch, einen wichtigen Pfeiler unserer Beziehungen. Es bleibt eine unserer wichtigsten Herausforderungen, daran zu arbeiten, dass mehr und mehr junge Menschen unsere Hingabe für die transatlantische Freundschaft teilen“

 

Danach überreichte Club-Präsidentin Elke Rilke-Mai eine Spende von 10.000 Euro an Pfarrerin Heike Blikslager für die „Münchner Kindertafel Glockenbach e.V.“

und eine Spende von 5.000 Euro an Präsidentin Sigrid Behnke-Dewath für das Jugendprogramm des Verbands Deutsch-Amerikanischer Clubs.

 

Beim anschließenden Small Talk bei Tee und Häppchen wurde lebhaft über die Situation der USA „ein Jahr nach Trump“ diskutiert. Viele haben persönliche oder berufliche Verbindungen nach USA. Bürgermeister-Gattin Natalie Schmid: „Ich arbeite für ein amerikanisches Unternehmen (Estée Lauder) und war früher ganz oft in New York. Ich hatte immer ganz tolle Momente, die ich da erleben durfte“. Stadträtin Ulrike Grimm (CSU): „Ich habe eine Patentante und eine Kusine, die in USA leben.“

 

Ebenfalls ein Tässchen Tee tranken: I.K.H. Prinzessin Ursula von Bayern, I.D. Fürstin Ingeborg von Wrede-Lanz, Stadträtin Kristina Frank (CSU), Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und  Barbara Daumiller-Zeil

Foto: Ingeborg Hoffmann

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