Ein Christbaum für München

v.li. "Herzog Wilhelm IV", Hans Steindl, Josef Schmid, "Markgräfin Maria Jakobäa von Baden"

München hat einen Christbaum. In der Nacht zum 8. November 2017 wurde die Fichte mit einem Sattelschlepper auf dem Marienplatz angeliefert. Den 24 m hohen und 6 Tonnen schweren Baum stellten die Feuerwehrleute mit einem Kran auf. Zuvor musste der Stamm noch über eine Stunde zurechtgesägt werden,  er war mit 70 cm Durchmesser zu dick. In die Verankerung am Marienplatz passt aber nur ein Stamm mit maximal 60 cm Durchmesser.  

 

In diesem Jahr hat den Baum die oberbayerische Herzogstadt Burghausen gespendet. Gepflanzt wurde der Baum 1969 von Annemarie und Georg Rott in ihrem Garten im Salzachtal , nachdem sie geheiratet und ein Haus gebaut hatten. In einer Pressemeldung zitiert Burghausen Annemarie Rott: „So bekommt er zum Schluss auch noch einen großen Auftritt. Das freut mich.“

 

Burghausen  hatte sich bereits  vor 15 Jahren um die Baumspende beworben. Dafür darf die Gemeinde im Prunkhof des Münchner Rathauses während des Christkindlmarktes 2017 Glühwein verkaufen und sich touristisch präsentieren.

 

Um zehn Uhr übergab Burghausens Bürgermeister Hans Steindl das Geschenk an Bürgermeister Josef Schmid. Mit dabei die Darsteller der

 

Von „Herzog  Wilhelm IV.“  (Frank Wagenhofer)  gab es für die Zuschauer des Spektakels auf dem Marienplatz anschließend ein Glaserl „Schmiedefeuer“, ein Kräuterschnaps mit stattlichen 56 % Alkohol.

 

 Nun wird der Baum von Mitarbeitern des städtischen Baureferats mit rund 3.000 Lichtern geschmückt und am  27. November, bei der offiziellen Eröffnung des Christkindlmarktes durch Oberbürgermeister Dieter Reiter, im Lichterglanz hell erstrahlen.  

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