Hofbräu Maibockanstich 2018

Albert Füracker: O'zapft mit vielen Schlägen

Der 1614 erstmalig gebraute Hofbräu Maibock ist das älteste Bockbier Münchens. Seitdem wird die Starkbierspezialität jedes Jahr im Frühling streng nach dem Reinheitsgebot frisch gebraut. Der Hofbräu Maibock hat eine Stammwürze von über 16 Prozent und einen Alkoholgehalt von ca. 7,2 Volumenprozent.  

Rechtzeitig zum Wonnemonat Mai wird der Hofbräu Maibock in der letzten Aprilwoche traditionell im bekanntesten Wirtshaus der Welt, dem Hofbräuhaus am Platzl, angezapft. 

 

Zu diesem gesellschaftlichen Ereignis kamen am 25. April 2018 über siebenhundert Gäste aus Politik und Wirtschaft in den festlich geschmückten Festsaal des Hofbräuhauses. Begleitet von der Kapelle Tromposound zogen Ministerpräsident Dr. Markus Söder CSU), Finanzminister Albert Füracker (CSU) und Brauerei-Boss Dr. Michael Möller pünktlich um 18 Uhr mit dem Bayerischen Defiliermarsch in den Festsaal ein.  

 

Füracker war zum ersten Mal als oberster Chef des Staatlichen Hofbräuhauses Gastgeber beim Maibock. Er begrüßte die Gäste, besonders Markus Söder, und betonte, dass er sich freue, „dass Du „keinen anderen wichtigen Termin gefunden hast“.

 

Großes Gelächter im Saal bei seinem Versprecher: "Das wichtigste, Herr Finanzminister ist, äh Herr Ministerpräsident, das wichtigste ist es, den Ministerpräsidenten zum Maibock einzuladen." Söder habe eine kluge Entscheidung getroffen, ihn zum Finanzminister zu machen, so Füracker. Er versprach, beim Anzapfen „sein Bestes“ zu geben.  

 

Leider waren es dann doch zwischen 7 und 9 Schlägen, genau hat das wohl keiner mehr mitgezählt. Das Bier ist aus dem Fass gespritzt und auf die Bühne gelaufen, wurde aber von fleißigen Händen sofort aufgewischt.

 

Dann kam die lang erwartete Rede von Django Asül.

 

Begrüßt wurde zuerst natürlich Markus Söder: „Herzlich willkommen, Ministerpräsident. Mensch, Markus, damit hast nicht gerechnet, gell – dass es doch so lang dauert. Ja, so spielt das Leben: Manchmal drängt sich ein Amt förmlich auf, ob man will oder nicht. Du warst stets ein demütiger Diener. Du hast nie an dich gedacht, sondern immer nur an die Durchsetzung deiner persönlichen Ziele“.

 

Zum neuen Finanzminister Albert Füracker:

Wir haben einen neuen Gastgeber. Der Albert Füracker ist jetzt keine große Überraschung. Seit der Markus auch Heimatminister war, hat sich der Albert eh schon um die Finanzen gekümmert. Auf Wikipedia steht: Füracker besuchte das Gymnasium in Parsberg bis zur Mittleren Reife. Das heißt aber nicht, dass in der Oberpfalz das Gymnasium nur bis zur Mittlere Reife geht.

 

Zur neuen Wissenschaftsministerin Prof. Marion Kiechle
Mit Marion Kiechle haben wir nun eine Wissenschaftsministerin, die damit leben kann, dass sie einem Söder intellektuell hoffnungslos überlegen ist. Mit Frau Kiechle kann Söder auch außerhalb Bayerns punkten. Sie ist zum vierten Male verheiratet. Also quasi Bayerns Antwort auf Gerhard Schröder.

 

Zum neuen Wirtschaftsminister Franz Pschierer:
Der Franz ist in Haunstetten geboren und hat in Augsburg studiert. Er hat also zwischen Geburt und Uni-Abschluss sage und schreibe 4,9 km zurückgelegt. Internationaler geht es gar nicht. Außerdem ist er Mitglied bei den Maltesern, obwohl er noch nie auf Malta war.

 

Zur neuen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber:
Sie ist zu recht Landwirtschaftsministerin geworden. Die Michaela hat die für dieses Amt erforderliche Anzahl von Dirndl bei weitem übertroffen. Noch ein Charivari mehr und es hätte sogar fürs Heimatministerium gereicht. Drum war für Markus klar: Die Kaniber hat daheim eine Wirtschaft

 

Fotos: Ingeborg und Heinz Hoffmann

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