Narrhalla Jubiläumsorden vorgestellt

Dieter Hanitzsch, Foto: Ingeborg Hoffmann

Faschingsfeierlichkeiten gab es in München schon im Mittelalter, vermutlich seit Gründung der Stadt im Jahr 1158. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine richtige Faschingstradition.

 

Im Jahr 1893 wurde in München die „Carnevalsgesellschaft“ gegründet und hat, dank großzügiger Spenden der großen Münchner Brauereien, den ersten Faschingsumzug abgehalten. Am 25. November 1908 wurde der „Carnevalsgesellschaft“ der Beiname NARRHALLA hinzugefügt. Dieses Jahr feierte die Narrhalla e.V. ihr 125-jähriges Jubiläum.

 

Am 9. Januar 2018  wurde der Narrhalla-Jubiläumsorden vorgestellt. Er ist auf 500 Stück limitiert, davon sind 100 Stück nummeriert.

 

Entworfen den Orden der bekannte Münchner Karikaturist Dieter Hanitzsch. Hanitzsch: „Ich wollte etwas kreieren war mit München zu tun hat, das Symbol für München ist das Münchner Kindl. Es hat in der rechten Hand den einfachen  (eine Maß Bier) und in der linken Hand den anspruchsvollen Genuss (eine Flasche Champagner).“

 

Vorgaben habe er von der Narrhalla keine bekommen, so Hanitzsch. Allerdings durfte an dem Orden „nichts Spitzes“ sein, da „die Damen sonst an dem Orden mit ihren Abendkleidern hängen bleiben“.

 

Anläßlich des Jubiläums gibt es auch eine limitierte Auflage einer Tasse und eines Bierkruges mit dem Ordensentwurf. Die Tasse kann für 10 Euro, der Bierkrug für 25 Ewuro bei der Narrhalla käuflich erworben werden. Zwanzig Prozent des Verkaufserlöses gehen an die Einrichtung „Lichtblick Hasenbergl“.

 

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