Gastrofrühling auf dem Frühlingsfest

Söder spricht sich klar für die Wiesn aus

Am 25. April trafen sich mehr als 2.500 Vertreter aus Hotels und Gaststätten zum traditionellen Dehoga Gastrofrühling im Hippodrom auf dem Frühlingsfest. Darunter auch viele Politiker und Wiesn-Wirte.

 

Es war die erste größere Veranstaltung des Verbandes seit der Corona-Pandemie. Dehoga-Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer: „Was für eine Freude richtig persönlich zusammentreffen zu können“. Die Branche spüre die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise: „So schnell können wir die Speisekarten gar nicht anpassen“ so Inselkammer. Sie bedankte sich bei Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für seinen Einsatz bei der Einführung der 7 % Mehrwertesteuer auf Speisen: „Sie waren der Einzige, der sich für uns eingesetzt hat“. Die Branche hofft, dass diese dauerhaft gesenkt bleibt. Inselkammer zu den zeitweiligen Schließungen während der Pandemie: „Wir werden nicht mehr zusperren, schließen tun wir nicht mehr“.

 

Begeisterter Beifall bei der Rede von Söder: „Gerade weil die Zeiten so schwierig sind, weil die Menschen so viel ausgehalten haben, weil wir anderen helfen wollen, brauchen wir ab und zu Kraft, müssen wir die Möglichkeit haben durchzuschnaufen“. Das freundliche Gesicht Bayerns sei „nicht die Staatsregierung, sondern die bayerische Gastronomie“.  Die Branche habe vier Milliarden Euro Unterstützung erhalten, aber: "Ihr wollt gar kein Geld vom Staat, ihr wollt ja nur die Möglichkeit, euren Beruf auszuüben“, so Söder.

 

Klare Aussage von Söder zum Oktoberfest: „Dreimal hintereinander ohne Oktoberfest - das ist für Bayern und München nicht gut." 

Fotos: Ingeborg Hoffmann

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