Bayerisches Umweltsiegel für Wiesnwirte

v.li. Ulrich Brandl, Ulrike Scharf, Franz Josef Pschierer, Foto: Heinz Hoffmann

Umweltschutz wird auf dem Münchner Oktoberfest groß geschrieben: Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf, Wirtschafts- und Tourismusstaatssekretär Franz Josef Pschierer und Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, haben gestern im Hacker-Festzelt das Bayerische Umweltsiegel für das Gastgewerbe an 36 Münchner Wiesnwirte verliehen. Erstmalig haben sich 36 Wiesnzelte, die kleinen ebenso wie die großen, der anspruchsvollen Überprüfung gestellt. Das Münchner Oktoberfest steht somit nicht nur für Tradition und Attraktion, alle Wiesnwirte übernehmen auch Verantwortung beim Umweltschutz, sie sind Botschafter für nachhaltiges Wirtschaften.

 

Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer hob die Bedeutung der Umweltleistungen für den Tourismus in Bayern hervor: „Das Münchner Oktoberfest ist ein Flaggschiff des Bayerntourismus. Es ist ein Musterbeispiel für umweltschonend organisierte Großveranstaltungen. Das Engagement der Wiesnwirte hat deshalb Signalwirkung für den Tourismus, im Freistaat und darüber hinaus. Hier in Bayern wird Umweltschutz aktiv gelebt. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze sondern bieten gemeinsam einen Mehrwert, gerade im Tourismus.“

 

Umweltministerin Scharf betonte: ‎„Umweltschutz und Gastlichkeit sind Trumpf auf der Wiesn. Das größte Volksfest der Welt setzt auch beim Umgang mit Ressourcen neue Maßstäbe. Die Wiesnwirte waren bayernweit die ersten Festzeltbetreiber, die mit dem Bayerischen Umweltsiegel ausgezeichnet wurden. Diese Vorreiterrolle verdient größte Anerkennung.“

 

„Das bayerische Umweltsiegel bringt umweltorientierten Hotel- und Gastronomiebetrieben dreifachen Gewinn: Unsere Mitarbeiter lernen verantwortungsvoll und bewusst zu wirtschaften, das Unternehmen spart Energie- und Entsorgungskosten und unsere Gäste fühlen sich in einer modernen und nachhaltigen Betriebsführung wohl“, erklärt DEHOGA-Brandl Präsident Brandl.

 

Angefangen bei den eingesetzten Baumaterialien und der konsequenten Verwendung von regionalen Produkten bis hin zur energieeffizienten Festzelttechnik sind viele Umweltleistungen für den Gast nicht sichtbar. Sie zahlen sich für Umwelt und Wirt jedoch in barer Münze aus.

 

 

 

Fotos: Ingeborg und Heinz Hoffmann

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