Bergkirchweih trifft Wiesn

Joachim Herrmann im Museumszelt, Foto: Heinz Hoffmann

Berg-Wirte aus Erlangen mit Innenminister Herrmann auf der Wiesn

Die Wiesn ist das größte Volksfest der Welt mit mehr als 6 Millionen Besuchern. Die Erlanger Bergkirchweih ist das größte Volksfest Frankens mit 1,25 Millionen Besuchern und findet, wie der Name schon sagt,  auf dem „Berch“, nämlich auf dem Hang des Burgberges am nördlichen Rand der Erlanger Innenstadt, statt.

 

Die Wiesn hatte ihren Ursprung im Jahre 1810 und hat 14 große und viele kleine Zelte. Die Bergkirchweih gibt es seit dem Jahre 1755, findet im Freien statt und ist während der Festtage vor Pfingsten der größte Biergarten Europas. Die Berg-Besucher feiern auf den Terrassen vor den historischen Bierkellern im Schatten alter Kastanienbäume statt in großen Bierzelten.

 

Auf der Wiesn ist Wiesnwirt gewissermaßen ein „Erbhof“, auf der Bergkirchweih wechseln viele Berg-Wirte jedes Jahr.

 

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann lädt schon seit Jahren Wiesnwirte und Schausteller auf den „Berch“ ein. Am 1. Oktober haben 27  Berg-Wirte auf Einladung von Wiesnwirten und Schaustellern mit Herrmann die Wiesn besucht, darunter auch der Sprecher der Berg-Wirte, Thomas Fischer.  

 

Nach der zweieinhalbstündigen Busfahrt von Erlangen ging es zuerst mal in luftige Höhen, auf das Riesenrad der Familie Willenborg. Strahlender Sonnenschein, gute Fernsicht, die Wiesn hat sich von ihrer besten Seite gezeigt. Die Wirte waren vor allem beeindruckt von der Größe der Wiesn.

 

Danach ging es ins Museumszelt, in dem Wirt Andreas Krems mit einem kühlen Franziskaner-Weißbier auf die Gäste wartete. Zuvor hat Herrmann noch seine Schiesskünste an dem historischen Schießstand getestet und zielsicher getroffen. Dass die fränkischen Wirte Kraft haben, bewies Wirtesprecher Thomas Fischer beim Test mit dem Stein vom Steirer Hans, er hat ihn auch nur mit dem Mittelfinger gehoben.

 

Einen Test der anderen Art hat Herrmann im Museumszelt  bestanden: Beim Test des Fördervereins Bairische Sprache : „Woaßt as ?  – Testen Sie Ihre Bairisch Kenntnisse“ wurden von  21 Fragen beachtliche 18 richtig beantwortet. Seine Frau Gerswid verschmitzt: „Ohne mich hätt er das nicht hingekriegt“.

 

Beim anschließenden Bummel über die Oide Wiesn freute sich Herrmann über die vielen nostalgischen Fahrgeschäft und Spiele. Großen Spaß hatte er bei der Ballwurfbude von Annemarie Neumeier „Runter mit dem Zylinder“, obwohl er den Zylinder nicht runtergeworfen hat.  Bei der „Fahrt ins Paradies“, einem Karussell aus dem Jahr 1939, ging es dann etwas wilder zu.

 

Von der Oidn Wiesn spazierten die Gäste aus Erlangen dann über die Wirtsbudenstrasse zum Bräurosl Festzelt, wo bei Hendl und Bier bis in die frühen Abendstunden gefeiert wurde.

Fotos: Heinz Hoffmann

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