Bierpapst Ludwig Narziß auf der Wiesn

Auf Einladung von Harald Stückle (Geschäftsführer Spaten-Franziskaner Bräu GmbH und Vorstand Löwenbräu AG)  hat sich am 29. September im Löwenbräu Festzelt der „Weihenstephan Stammtisch“ getroffen, Professoren, Braumeister  Ingenieure und Studenten.

 

Dabei auch Bierpapst, Professor Ludwig Narziß, der am 30. September 91 Jahre alt wurde. Er ist nicht nur ein Phänomen an Vitalität und ein sehr sympathischer Mann, sondern auch der Guru der Brauer. Narziß  ist ein in der ganzen Welt bekannter, anerkannter Mentor seines Faches und hat viele Standardwerke über das Brauwesen verfasst. Sein 700 Seiten umfassendes Werk „Abriss der Bierbrauerei“  ist das Standardwerk für Studenten.

 

Narziß hatte offensichtlich großen Spaß beim Wiesnbesuch. Narziss meinte, Bier sei einfach ein 08/15 Produkt gewesen, bei dem der Verbraucher „keine Markentreue gehabt hat“. Wenn es einen Sonderposten gab, hätten die Leute diesen gekauft. Narziß: „Die Biere sind ja immer milder geworden, immer weniger Bitterstoffe waren im Bier. Die Bitterstoffe sind aber das, was dem Bier die Attraktion gibt.“  Das habe sich aber geändert, gottseidank habe man den Leuten „die Angst vorm Hopfen genommen“.

 

Das Publikum müsse lernen, das zu schätzen, aber „auch die Brauer müssen das wieder lernen“ so Narziß. Begeistert ist er von den Wiesnbieren, er habe sie „alle in der Flasche probiert“. Narziß: “Alle Brauer haben ihr Bestes getan und können stolz darauf sein.“ Er selbst trinkt alle Biersorten gerne, bevorzugt aber mehr „die hopfigen Sorten“.

 

Mitgefeiert haben auch der neue Dekan der Hochschule Weihenstephan, Professor Dr. Thomas Becker,  Dr.-Ing. Martina Gastl, Professor Dr. Martin Krottenthalter, Professor Werner Back, Karl Weigt und Robert Stangl (Malteurop Deutschland), Jonas Hernes, Bernd Kräußel, Eberhard Kropf,  Dr. Michael Müller, Stefan Müller und Harald Stückle (alle AB InBev)  

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