Innenminister Joachim Herrmann trifft Wiesnwirte zum Thema Sicherheit

v.li. Bernhard Klier, Antje Schneider, Katrin Schilz, Lorenz Stiftl, Foto: Ingeborg Hoffmann

Herrmann: Betrunkene Autofahrer sind eine größere Gefahr als ein terroristischer Anschlag

IZum 11-jährigen Jubiläum des Bier- und Oktoberfestmuseums hatte gestern Catherine Demeter, Vorsitzende der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung, Bayerns „obersten Wiesn-Sicherheitschef“, Innenminister Joachim Herrmann, Umweltministerin Ulrike Scharf, Wiesnwirte, Brauerei-Bosse und Repräsentanten des Netzwerkes Gefahrenabwehr  zum geselligen Beisammensein in die Villa der Stiftung auf der Theresienhöhe

eingeladen.

 

Herrmann in seiner Begrüßungsrede: „Das Risiko von einem betrunkenen Autofahrer überfahren zu werden, ist deutlich größer als Opfer eines islamistischen Terroranschlag zu werden.“  Das neue Sicherheitskonzept für die Wiesn 2009 sei schon sehr gut gewesen und 2016 noch einmal verfeinert worden, so Herrmann. Dazu gehören einige Meter Zaun, um die  letzte verbliebene Lücke rund um das Festgelände zu schließen, verstärkte Kontrollen von Taschen und das Verbot von Rucksäcken. Die Polizei wird die Anzahl der Einsatzkräfte auf dem Festgelände erhöhen, in Spitzenzeiten werden 600 präsent sein. Herrmann: „Ich freue mich auf die Wiesn“

 

Auch viele Wirte haben das Sicherheitspersonal in den Festzelten aufgestockt. Toni Roiderer, der Sprecher der großen Wiesnwirte: "Wir haben doch schon seit vielen Jahren ein hervorragendes Sicherheitskonzept. Die Experten entscheiden, was sie brauchen, und wir als Wirte setzen das um."

 

Lorenz Stiftl, Sprecher kleinen Wiesnwirte hält die Sicherheitsdebatte in den Medien „für übertrieben“. Stiftl: „Wir freuen uns auf die Wiesn, ich bin schon ganz heiß drauf“

 

Für den Innenminister gab es dann noch Gastgeschenke von den Wirten. Toni Roiderer überreichte Herrmann den Krug der Wiesnwirte im XL Format und ein XL-Ochsenkotelett. Roiderer: „Mit dem werden auch Sie satt werden.“ 

 

Passend zum Kotelett gab es von Lorenz Stiftl eine Sonderedition Paulaner Bier aus dem Eiswerk.

 

Augustiner Boss Martin Leibhard durfte sich über eine Schokoladentorte zu seinem gestrigen 55. Geburtstag freuen.

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