O'zapft is auf dem Oktoberfest 2016

v.li. Horst Seehofer, Dieter Reiter, Foto: Heinz Hoffmann

Mit 2 Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD)  am 17. September um Punkt 12.00 Uhr das 183. Oktoberfest eröffnet. Mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) stieß Reiter anschließend, wie jedes Jahr, «auf eine friedliche Wiesn» an.  

 

Leider hatte sich der Spätsommer versabschiedet, der Einzug der Wiesnwirte, Bedienungen, Oktoberfestkapellen und den Prachtgespannen der Münchner Brauereien wurde von strömendem Regen begleitet.

 

Nach dem Amoklauf in München und Anschlägen in Bayern haben die Veranstalter die Sicherheitsvorkehrungen drastisch verschärft.  Das Festgelände wurde komplett abgeriegelt,  ein 350 Meter langer, so genannter Secu-Fence-Zaun  soll verhindern, dass Menschen unkontrolliert aufs Gelände gelangen.  Rucksäcke und Schwere Taschen sind verboten. Bis zu 450 städtische Ordner werden an den 12 öffentlichen Eingängen Kontrollen durchführen, 200 mehr als im vergangenen Jahr. Über 3,6 Millionen kostet  das Sicherheitspersonal in diesem Jahr. Die Stadt hat zudem einen Phasenplan ausgearbeitet, der bei zu großem Andrang in Kraft tritt. Über  soziale Medien und das Radio werden Warnungen verbreitet, die Wiesn zu meiden. Im schlimmsten Fall sieht der Plan die komplette Abriegelung des Geländes vor. Laut Wiesn-Chef, Josef  Schmid liegen aber keinerlei Hinweise auf konkrete Gefährdungen vor.

 

Das 183. Oktoberfest teilt sich die Theresienwiese in diesem Jahr mit dem Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF). Hier präsentieren sich Bauern mit Handwerk, Brauchtum und vielen Tieren.


Das traditionsreiche Fest  erinnert alle vier Jahre an die Wurzeln des Oktoberfests.

Die Wiesn dauert dieses Jahr bis zum  3. Oktober, es werden 6 Millionen Besucher erwartet. Der Bierpreis liegt zwischen 10,40 und 10,70 Euro.

 

Fotos: Ingeborg und Heinz Hoffmann

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