Neuigkeiten auf der Wiesn 2022

Zum traditionellen Rundgang zwei Tage vor der Wiesn waren dieses Mal neben Wiesn Chef Clemens Baumgärtner (CSU) auch Oberbürgermeiste Dieter Reiter (SPD) und die Zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden (Grüne) gekommen. Dazu etwa 200 Journalisten, so viele wie nie zuvor, die voller Spannung auf die Neuheiten warteten. Dieter Reiter bei seiner Begrüßungsrede:  "Vor fünf Monaten hätte ich nicht gedacht, dass ich hier stehe". Viele Neuigkeiten gibt es nach 3 Jahre Pause natürlich nicht:

 

Schaustellerbereich

Bei einem der ältesten Fahrgeschäft, der Krinoline, dürfen sich die Musiker auf mehr Platz in einem extra Podium freuen. Dieter Reiter zur Krinoline: "Es gibt welche, bei denen geht es um schöner, schneller, weiter. Und es gibt die OB-Fahr-Ecke, in der ich mich wiederfinde."

 

Neu ist das Familienkarussell „Circus Circus“. In jeder der zwölf Gondeln finden bis zu vier Fahrgäste Platz. Der Hauptantrieb des Karussells beginnt in der Mitte mit einer leichten Drehbewegung während die Gondelverbunde an den Enden der Hubarme sanft rotieren.

 

Bei der "Ballonfahrt", ein "sehr familientaugliches Kinderkarussell", so Baumgärtner, fahren die sich drehenden Gondeln einige Meter in die Höhe. 

 

Neu auch das "Dschungel-Bogenschießen", eine Schießbude mit Pfeil und Bogen. Clemens Baumgärtner begeistert: "Pfeil und Bogen, aber ohne Indianer - da sind wir politisch voll korrekt!"

 

Gastronomie
Auf dem Oktoberfest öffnen in diesem Jahr zwei neue Zelte für ihre Gäste.

 

Auf der Oidn Wiesn bekommt das Volkssängerzelt einen neuen Wirt.
Das bisher von Peter Reichert betriebene Volkssängerzelt wird künftig von der Wirtsfamilie Stiftl unter dem Namen Volkssängerzelt Schützenlisl® betrieben.

 

Die Pschorrbräu-Festhalle Bräurosl ist völlig neu entstanden und erstrahlt in neuem Glanz.  Als Festwirt begrüßt dort zum ersten Mal Peter Reichert die Gäste. Die Außenansicht ist moderner und frischer und erinnert an das historische Vorbild von 1901. Mit einer Firsthöhe von 15 Metern ist es das höchste aller Zelte auf der Wiesn. Lichtdurchflutet wirkt es viel größer als das alte Zelt, obwohl es innen und außen wie vorher 8250 Gästen Platz bietet.

 

Auf dem Platz des ehemaligen Stiftl-Zeltes steht nun ein neues Zelt, das unter dem Namen „Münchner Stubn“ von der WE Festzelt GmbH betrieben wird. Dahinter stehen Kathrin Wickenhäuser-Egger und Alexander Egger, die sich in diesem Jahr erstmals auf ihre Wiesn-Gäste freuen.

 

Neu im Gastrobereich ist auch die „Wiesn Insel Cocktailbar“ von Angela
Zettl-Nikolic. Der Cocktailstand im karibischen Flair wurde in
Containerbauweise errichtet. Angeboten werden verschiedenste Cocktails,
meist unter Verwendung von fair gehandelten, biologischen oder regional
erzeugten Produkten.

 

Eine weitere Neuheit gab es in der Anzapfbox im Schottenhamel Festzelt. Die Söhne des verstorbenen langjährigen Wiesn-Stadtrats Hermann Memmel schenkten der Stadt dessen Sammlung von Anzapf-Schlegeln der Oberbürgermeister. Memmel hat jedes Mal den Schlegel samt Unterschrift des jeweiligen OB an sich genommen und zu Hause aufbewahrt. Jetzt sind sie nach Jahren aufgereiht in einem großen Regal und werden nach dem Anzapfen am Samstag in das Museumszelt gebracht.

 

Beim Haupteingang zur Wiesn gibt es einen neuen Infostand der Stadt München. Hier kann der Besucher Souvenirs mit dem neuen Oktoberfestlogo kaufen.

 

Wirklich spektakulär die die Neuheit in der Sanitätsstation, die man laut Dieter Reiter „gar nicht kennenlernen will und deren Besuch ich niemandem wünsche“: Ein mobiler ein mobiler Computertomograph (CT), der in Rekordzeit von nur acht Tagen installiert wurde. Die Ärzte können nun in der Sanitätsstation feststellen, ob eine blutende Wunde mit einer Hirnblutung verbunden ist und somit unnötige Einweisungen in die Notaufnahme der Kliniken vermeiden. Reiter: "Das ist eigentlich eine wahre Sensation für ein Volksfest."

 

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