Wirtshaus Zum Stiftl

Um Kaiser Ludwig der Bayer (1282/86 – 1347) ranken sich zahlreiche Legenden. Er schaffte den Aufstieg vom nachgeborenen Herzogsohn zum Kaiser. In der Schlacht von Mühldorf, 1322, kämpfte er gegen die Habsburger und wurde verwundet.  Münchner Bäckerknechte (Pöckhenknechte) stürmten herbei und halfen ihm auf ein anderes Pferd. Als Lohn schenkte er ihnen das Bruderschaftshäusel in München Tal 15.

 

Die Inschrift auf einer Gedenktafel erinnert an das historische Ereignis: „Hier neben stand das Haus welches Kaiser Ludwig der Bayer der Bäckerbruderschaft schenkte, weil die Bäckerknechte in der Schlacht bei Ampfing am 28. September 1322 ihm das Leben gerettet“.

 

Jahrelang war eine Bank im sogenannten „Däntl-Haus“ untergebracht, es folgte ein Textilgeschäft, seit Anfang Juni ist im Erdgeschoß des Hauses ein bayerisches Wirtshaus untergebracht. Es trägt den gleichen Namen wie das Wiesn-Zelt, das Wirt Stefan Stiftl mit seinem Vater Lorenz führt: „Zum Stiftl“.

 

Innerhalb von nur zwölf Wochen wurden Erdgeschoß und Keller komplett renoviert. Sogar die Tresore im Keller wurden in mühevoller Arbeit entfernt, heute werden sie als Lagerräume genutzt.

 

Dunkle Holzpaneele im Wirtshaus erinnern an die alten Münchner Wirtshäuser. Tische, Stühle und Bänke in hellem Holz schaffen einen attraktiven Hell-Dunkel-Kontrast. Der Gast hat die Auswahl zwischen drei verschiedene Sitzebenen mit normaler Bestuhlung, Hochstühlen oder Barhockern.

 

Stefan Stiftl: „Meine Intention war es, eine Wirtshausatmosphäre mit Herz zu schaffen, die den modernen Zeitgeist und unsere Traditionen perfekt verbinden“.

 

Für die Gäste, die sich auch in der Mittagspause oder beim Abendessen nicht von ihrem Smart-Phone trennen wollen, steht ein schnelles Gäste-WLAN zur Verfügung

 

Auf der Speisekarte stehen bayerische Schmankerl, wie das „Münchner Schnitzel vom Schwein“ (13,50) oder „Andi’s Kalbsfleischpflanzerl“ mit Kartoffel-Gurkensalat (12,80 Euro).

 

Der Burger wurde von Küchenchef Karl Benner neu interpretiert: 200 Gramm reines Rindfleisch vom Bayern Ox in der Brezensemmel mit Bergkäse und Weißkraut, dazu Südkartoffelpommes (16 Euro).

 

Den Schweinsbraten mit Kruste und Kartoffelknödel (11,50 Euro) gibt es auch als „Madl Schweinsbraten“ mit nur einer Scheibe Fleisch (9,80 Euro). Auch längst vergessene Schmankerl, wie der „Stramme Max“ mit zwei Spiegeleiern (7,50 Euro) oder diverse Pausenbrote stehen auf der Speisekarte.

 

Ein Highlight auf der Speisekarte ist die „Sennerbratwurst“ mit milden Bergkäse und Röstzwiebel, die Metzger Andi Jung extra für das neue Wirtshaus kreiert hat.

 

Fleisch und Wurst kommen aus der hauseigenen Stiftl Metzgerei. Karl Benner legt Wert darauf, „dass alles aus der Region kommt“. Die Verbindung zu den Bäckerknechten von 1322 schafft die Brotmanufaktur Schmid mit ihrem röschen Krustenbrot und die Bäckerei Piller mit ihren Riesenbrezen.

 

Ausgeschenkt werden diverse  Biere von Hacker-Pschorr (0,5 l Münchner Hell für 3,90 Euro) und Craft-Biere aus der Brauerei im Eiswerk (0,33 l für 6,50 Euro). Die Weine kommen aus Deutschland, Österreich und Italien. Die Brennerei Silbernagl hat für Stiftl extra neue Brände, wie den Jägerknutscher und den Bierbrand entwickelt.  

 

Das Wirtshaus hat Platz für knapp 200 Gäste im Innenbereich und 130 im Außenbereich.

 

Es gibt eine Bühne für Musik- und kulturelle Darbietungen und 2 große Flachbild-Fernseher. Während der Fußball-WM werden alle Spiele übertragen

ÖFFNUNGSZEITEN 09.00 bis 01.00 Uhr – Fr. u. Sa. bis 03.00 Uhr – kein Ruhetag. 

 

www.Zum-Stiftl.de

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