Kultursalon im Asam Schlössl

v.li. Dr. Erlend Dorazil,Birgit Netzle, Hermina Szabó, Paul Rivinius Foto: Ingeborg Hoffmann

Jubiläum mit Mozart und Beethoven                                                              15 Jahre Kultursalon im Asam-Schlössl

Das Asam-Schlössl blickt auf eine lange Geschichte zurück, war es doch vor über 250 Jahren der Landsitz des kurfürstlichen Hofmalers Cosmas Damian Asam. 1992 wurde es von der Augustiner Bräu gekauft und nach aufwändiger Restaurierung zu einem gastronomischen Kleinod umgestaltet.

 

1993 übernahm die Münchner Wirtin Birgit Netzle die historische Gastwirtschaft, die  weit über die Grenzen Bayern hinaus bekannt ist. Die Küche überzeugt mit hochwertigen Speisen und einer Bio-zertifizierten Karte. Netzle ist nicht nur Wirtin mit Leib und Seele, sie ist auch kulturell sehr engagiert. 

 

Im Barocksaal des Schlössl  findet regelmäßig der „Kultursalon“ statt, den Netzle mit viel Herzblut betreibt.  Ausgestattet mit Freskomalerei, Lüster, Empore und Schimmel-Flügel ist der Saal die perfekte Location für klassische  Konzerte und musikalische Lesungen.

 

Am 2. Juli kamen über 80 Gäste  zum Jubiläums-Kultursalon. Darunter auch Thomas Hock (Produktionsleiter BR), Alice und Ellen Kessler und Carolin Reiber. Begleitet wurde Carolin Reiber von einem Pfarrer und  zwei Missionsschwestern aus Tansania, die zum ersten Mal  München besuchen.

 

 Knapp zwei Stunden präsentierten Hermina Szabó ( Violine ) und Paul Rivinius ( Klavier) Sonaten für Violine und Klavier von Antonio Vivaldi, J.S.Bach, W.A.Mozart und Ludwig van Beethoven.

 

 Das  feurige ungarische Temperament von  Hermina Szabó durften die  begeisterten Zuhörer bei der Zugabe, dem  Ungarischen Tanz Nummer 5 von Brahms, erleben.

 

Beim anschließenden Abendessen in den Schlössl-Stuben wurde bis in die späten Abendstunden über das virtuose Konzert diskutiert.

Fotos: Ingeborg Hoffmann

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