Zwei Tage vor dem offiziellen Start zeigte sich die Wiesn beim traditionellen Presserundgang bereits fast fertig herausgeputzt.
Wiesnchef Dr. Christian Scharpf führte gemeinsam mit Oberbürgermeister Dominik Krause und Wiesn-Stadträtin Anja Berger über die Theresienwiese und stellte einige der Neuheiten und Veränderungen des Oktoberfests 2026 vor.
Los ging es auf der Oidn Wiesn bei der Schützenlisl, die in diesem Jahr von einem neuen Wirtetrio geführt wird. Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel übernehmen das
Volkssängerzelt, musikalisch bleibt Traudi Siferlinger der Schützenlisl treu.
Ein besonderer Halt galt dem Riesenrad der Familie Willenborg, die in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert. Gleichzeitig stand hier die Aufnahme der Schaustellerkultur in
das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes im Mittelpunkt.
Natürlich durften beim Rundgang auch die Wiesn-Premieren nicht fehlen. Neu dabei sind unter anderem das Fahrgeschäft Shake & Roll, das Laufgeschäft The Fisherman’s
Place sowie das spektakuläre Chaos Pendel, das seine Fahrgäste bis in 47 Meter Höhe befördert.
Auch bei den Wirten gibt es Neues zu entdecken. Bodo’s Cafézelt präsentiert sich mit einem komplett neuen Festzelt in Holzbauweise, die Hühnerbraterei Poschner
feiert ihr 100-jähriges Wiesn-Jubiläum und mit Bartls Flößerstadl ist ein neues Zelt auf der Theresienwiese vertreten.
Nach dem Rundgang ist klar: Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Zelte stehen, die Fahrgeschäfte warten auf ihre ersten Gäste – die Wiesn 2026 kann beginnen.
Fotos: Ingeborg Hoffmann