v.li. Dieter Reiter mit Wolfgang Schäuble

Neujahrsempfang Stadtfeuerwehrverband München 2026

Am 15. Januar 2026 lud der Stadtfeuerwehrverband München e. V. zum traditionellen Neujahrsempfang in den Festsaal des Alten Rathauses ein. Rund 350 Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Hilfsorganisationen folgten der Einladung.

In seiner Begrüßungsrede bedankte sich OB Dieter Reiter (SPD) bei allen Feuerwehrangehörigen für ihr unermüdliches Engagement. „Diese Veranstaltung ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes“, betonte Reiter. Besonders dankte er den Einsatzkräften für ihre Arbeit an den zurückliegenden Feiertagen, „an denen wieder allerhand los war“.


Gerade in der Silvesternacht habe die Feuerwehr – haupt- wie ehrenamtlich – mehr als 200 Einsätze bewältigt. „Zum Glück ist der Jahreswechsel heuer insgesamt deutlich glimpflicher verlaufen als beim letzten Mal“, so der OB.

Wie bereits beim Neujahrsempfang 2025 sprach sich Reiter erneut dafür aus, die Münchnerinnen und Münchner selbst über ein Feuerwerksverbot im gesamten Stadtgebiet abstimmen zu lassen. Verschiedene Bündnisse hätten bereits über vier Millionen Unterschriften für ein solches Verbot gesammelt. „Das dürfen Bund und Länder nicht weiter ignorieren“, erklärte Reiter.

Besonders hob der OB die Bedeutung des Brandschutzes hervor. „Wie wichtig klare Brandschutzvorschriften sind, hat uns der Brand in einer Schweizer Bar zum Jahreswechsel wieder vor Augen geführt“, sagte Reiter. Zum Abschluss seiner Rede dankte er allen Einsatzkräften sehr herzlich für ihre tolle Arbeit und ihr großes persönliches Engagement.

Im Anschluss zeichnete Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble Thomas Schneider (56) aus München-Zamdorf mit der silbernen Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbandes München aus. Gewürdigt wurde sein beherztes und selbstloses Eingreifen bei einem Wasserrettungseinsatz im August 2025 am Riemer See, bei dem er ein in den See geratenes Fahrzeug sicherte.

In seiner Rede blickte Oberbranddirektor Schäuble zudem auf das Jahr 2025 zurück und skizzierte die Herausforderungen und Ziele für 2026. Die Rettung von Menschenleben stehe bei allen Einsätzen der Feuerwehr an oberster Stelle; glücklicherweise seien Todesopfer nur in den seltensten Fällen zu beklagen.

Beim anschließenden Get-together wurde bei frisch gezapftem Augustiner Bier und Speisen vom Buffet genetzwerkt und über technische Neuerungen bei der Münchner Feuerwehr diskutiert.

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