Hofbräu Prachtgespann beim Sommer in der Stadt auf dem Königsplatz in München

Das Oktoberfest fällt Corona bedingt aus. Vom 24. Juli bis 4. Oktober wird mit dem „Sommer in der Stadt“ die Lebensfreude in München an vielen Plätzen gefeiert. Mit Kultur, Fahrgeschäften, Standln und Sport. Auch am Königsplatz in München. Im Riesenrad der Familie Willenborg hat der Besucher einen spektakulären Ausblick auf das umliegende Kunstareal und die Innenstadt samt Frauenkirche und Theatinerkirche aus 45 Metern Höhe. Action gibt es bei Kinzlers Pirateninsel, eine relativ rasante Familienachterbahn. Die Kinder fliegen im Jumboflug auf Dumbos Rücken, Alladins Teppich oder im Hubschrauber durch den Münchner Himmel. Nicht nur an heißen Tagen ist der frische Wind im Kettenkarussell entspannend.

 

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Bei der „Heckls Bratwurststand“, bekannt von der Wiesn, gibt es nicht nur die besten fränkischen Bratwürste weit und breit, sondern viele andere Schmankerl, wie Käsekrainer oder diverse Burger, natürlich alles in BIO Qualität. Veganer dürfen sich über einen Veganer-Burger freuen.

 

Im gemütlichen Prosecco Stüberl der Familie Bausch kann der Gast mit einem Prosecco, Wein, Spritz-Getränk, alkoholfreien Getränken oder einem süffigen kühlen Hofbräu Bier im Biergarten oder in den gemütlichen Liegestühlen entspannen.

 

Ein kühles Hofbräu, natürlich alkoholfrei, gab es auch für die Kutscher des Hofbräu-Prachtgespannes, die am 9. September bei strahlendem Sonnenschein mit ihrem Gespann auf den Königsplatz gekommen waren. Die über eine Tonne schweren Pferde leben während des Jahres auf dem Urthaler Hof in Sindelsdorf, Landkreis Weilheim-Schongau. Ludwig (Luggi) Käser, ist nicht nur Gastwirt des Landgasthofes, sondern auch „Pferdeflüsterer“ für die 40 Pferde, die auf seinem Hof zu Hause sind. Die zehn Hofbräu Pferde vermietet er quasi an die Brauerei für die Wiesn oder andere Veranstaltungen. Sie leben mit verschiedenen Pferderassen in einem 6500 qm großen Aktiv-Stall, einer freien Stallanlage.

 

Begrüßt wurden Pferde und Kutscher von Frühlingsfest-Chefin Yvonne Heckl Schausteller-Boss Peter Bausch, die begeistert von den schönen Tieren waren. Für die Pferde gab es erst mal einen großen Eimer Wasser und von den Besuchern viele Streicheleinheiten.

 

Luggi: „Für die Ross ist es ganz gewaltig schade, dass sie dieses Jahr nicht auf die Wiesn dürfen. Pferde sind neugierig, die wollen auch was erleben. Die wollten schon da bleiben für die Wiesnzeit, haben sich halt um ein paar Tage geirrt.“

 

Nun hoffen nicht nur Luggi und seine Rösser, dass die Wiesn 2021 stattfindet, sondern auch die Schausteller und Marktkaufleute der Wiesn.

DruckversionDruckversion | Sitemap
© IPA-International Press Agency, Ltd.Co | | Impressum | Datenschutzerklärung