OB Dieter Reiter feiert Stadtgeburtstag im Literaturhaus

Am 18. Juni 2018 sind knapp 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Showbiz auf Einladung von Oberbürgermeister Dieter Reiter ins Literaturhaus gekommen, um den 860. Geburtstag der Stadt zu feiern. 

 

Reiter bei der Begrüßung: „Das who is who der Münchner Gesellschaft trifft sich immer bei diesem Fest“. 

 

In seiner Rede gab Reiter ein klares Bekenntnis zum Wohnungsbau ab. Es müsse gegen die Wohnungsnot etwas getan werden. „Wir müssen versuchen noch mehr Wohnungen zu bauen, noch schneller und effektiver zu bauen“ so Reiter. Es könne nicht sein, dass Mieterinnen und Mieter wegen der explodierenden Mietpreise aus ihrer Heimatstadt wegziehen müssen. Für 70 % aller in der Stadt lebenden Bürger sei dies das wichtigste Thema, aber nur „solange es nicht vor der eigenen Haustür stattfindet und auf der anderen Straßenseite eine Bautafel steht“.

 

Bei den Ausgaben für Kultur seien sich allerdings im Stadtrat „immer alle einig“. München leiste sich „sicherlich als einzige Stadt in Deutschland“ ein neues kommunales Theater und investiere einen dreistelligen Millionenbetrag in einen „Kulturtempel“. Reiter: „Ich bin froh und dankbar in einer Stadt Oberbürgermeister zu sein, die sich das leisten kann“. 

 

Geburtstagswünsche an die Stadt München von einigen Gästen:

 

Robert Kopp (Polizeipräsident Oberbayern Süd):
Ich wünsche der Stadt, dass sie weiterhin so weltoffen ist wie sie immer war und die Vielfalt gegenüber allen Menschen weiterhin pflegt.

 

Schauspielerin Uschi Glas
Die Stadt soll weiterhin gemütlich bleiben und ein bisschen auf die Bürger aufpassen, die sich nicht die großen Wohnungen leisten können. Die Gemütlichkeit und die Ausstrahlung der Stadt ist schon einmalig. Wir müssen aber etwas für das soziale Gleichgewicht tun.

 

Hotelier Conrad Mayer:
nochmal 860 glückliche Jahre, ich wäre gerne in 860 Jahren wieder dabei

 

Wiesnwirtin Antje Schneider:
Die Stadt München soll bleiben wie sie ist, einfach lebenswert

 

Dieter Reiter wünscht sich für seine Stadt, dass sich die Münchnerinnen und Münchner auch in 20 Jahren die Stadt noch leisten können und seine Kinder und Enkel die Stadt erleben wie er selbst, nämlich „die schönste Stadt der Welt“.

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