Abschluss der Wiesn 2017

Traditionell verabschieden die Böllerschützen  am Fuße der Bavaria die Wiesn-Gäste am letzten Tag mit einem Salut. Regen und Kälte haben allerdings viele Gäste davon abgehalten das Spektakel zu bewundern.

 

Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid bei der Abschluss Pressekonferenz: „Es war eine schöne, entspannte und gemütliche Wiesn“. 

 

Nach Schätzung der Festleitung kamen 6,2 Millionen Gäste auf das Oktoberfest, das erstmals als „große Wiesn“ mit Oider Wiesn und zwei Tagen länger stattfand. In der  Gesamtbesucherzahl sind rund 480.000 Oide Wiesn-Besucher enthalten.

 

Laut der Abhebungen an Geldautomaten auf dem Festgelände war die ganze Welt zu Gast auf dem Oktoberfest. In den Top 10 waren Gäste aus folgenden Ländern: USA, Großbritannien, Österreich, Frankreich, Schweiz, Australien, Niederlande, Italien, Spanien und Dänemark. Außerdem kamen Besucher aus weiteren 65 Nationen auf die Wiesn 2017.

 

Insgesamt sind Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte mit dem Verlauf der Wiesn zufrieden. Das Sicherheitskonzept 2017 hat sich bewährt und fand Zustimmung bei den Wiesngästen, die sich durch Maßnahmen wie das Taschen- und Rucksackverbot sicher und gut aufgehoben fühlten.

 

Toni Roiderer, Sprecher der große Wiesnwirte vermeldet: „Küche gut, Hendl gut.“ Lorenz Stiftl, Sprecher der kleinen Wiesnwirte ist insgesamt mit dem Verzehrkonsum sehr zufrieden und sieht die Fangemeinde der überschaubaren kleinen Wiesnzelte wachsen. 

 

Der Straßenverkauf verzeichnet ein leichtes Plus. Von der klassischen Bratwurst bis zum veganen Grillgemüse-Wrap, vom türkischen Honig bis zur gebrannten Nutella-Mandel reichte das Angebot zum „Genuss auf die Hand“.

 

In der Ochsenbraterei wurden 127 Ochsen verspeist. Die Kalbsbraterei meldet einen Verzehr von 59 Kälbern.

 

Die Oktoberfest-Gäste tranken nach Aussage der Brauereien insgesamt 7,5 Millionen Maß Bier.

 

Der Sprecher der Schausteller bezeichnete die diesjährige Wiesn als „Weekend-Volksfest“ mit vermehrt Besuchern an den Wochenenden und ruhigerem Betriebe unter der Woche.  Klassiker wie Neuheiten bei den Fahrgeschäften hatten ihr Publikum.

 

Die Polizei lobt ausdrücklich die Sicherheitspartnerschaft zwischen Beschickern, Behörden, Bayerischem Roten Kreuz (BRK) und den Sicherheitskräften. Auch das Sicherheitskonzept ist aus Sicht der Polizei aufgegangen.  Besonders die Videoüberwachungsanlage, bei der 37 Kameras über das Festwiesengelände verteilt im Einsatz sind, leistete wieder wertvolle Unterstützungsarbeit.

 

Für das Münchner Rote Kreuz ist die Wiesn der größte und intensivste Einsatz des ganzen Jahres und eine logistische Meisterleistung. An den 18 Wiesntagen des 184. Oktoberfestes leisteten die überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Münchner Roten Kreuzes insgesamt 2.313 Ärzte- und Helferschichten. In Spitzenzeiten, wie z.B. an Freitagen und Samstagen, arbeiteten gleichzeitig über 150 ehrenamtliche Helfer und bis zu 15 Notfallmediziner aller Fachdisziplinen auf der Wiesn-Sanitätsstation.

 

 

 

 

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